3. Preis
Realisierungswettbewerb

Die Arbeit überzeugt durch ihre klare Setzung der 4-fach Sporthalle als baulicher Riegel im Norden und durch die Öffnung zum Schulcampus sowie der direkten Zuordnung zur Auwiesenschule.
Logischerweise sind im nördlichen Bereich die P-Plätze funktonal auf dem Niveau der Auwiesenstraße tiefergelegt und in die bestehende Topografie eingebunden.
Hier liegt gut auffindbar der Zugang zum Zuschauerbereich, während der Zugang zum Jugendtreff vom Schulcampus aus organisiert und orientiert ist.
Aus Sicht der Metzinger Straße verleiht die klare Fensterfassade und das überstehende Dach den Charakter einer Sporthalle und lässt das Gebäude wenig massiv erscheinen.
Im Bereich der Busschleife ist ein großzügiges Foyer mit Garderobe und Küche vorgesehen. Von hier aus wird die Tribüne gut sichtbar erschlossen. Dem gegenüber sind die Schulsozialarbeit und Jugendtreff klar organisiert und nach Süden sinnvoll ausgerichtet.
Die Lichtbänder der Decke schaffen eine helle, freundliche Atmosphäre in der Halle.
Die Architektur wirkt in ihrer Erscheinungsform stringent und sehr ansprechend. Begrüßt wird die Materialität durch die Verwendung mit Holz und Stahl und unterstützt damit das integrierte Klimaschutzprogramm der Kommune.
Insgesamt stellt die Arbeit einen gelungenen Beitrag zur Lösung der Aufgabe dar. Die Architektur reagiert dabei angemessen auf die örtliche Situation und steht in einem nachvollziehbaren Kontext zu den ausgelobten Funktionserfordernissen.


Bruttogrundfläche: 4.136 m²
Bruttorauminhalt: 29.127 m³
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