3. Preis
Städtebaulich-freiraumplanerischer Planungswettbewerb
mit citiplan GmbH aus Pfullingen und Freiraumplanung Sigmund Landschaftsarchitekten GmbH aus Grafenberg

Es entstehen fünf Quartiere mit ähnlicher Körnung und städtebaulicher Ausrichtung. Unterschiedliche Wohnformen werden in allen Quartieren angeboten. Grünflächen sind in ihrer Dimension stimmig und rahmen das gesamte Gebiet überzeugend ein. Dadurch entsteht einerseits ein angemessener Abstand zur Autobahn und gleichzeitig werden alle Quartiere von Grün umschlossen. Die Hofanlage liegt ganz selbstverständlich als angenehmer Störer in der neuen Gebäudestruktur eingebunden.Die S-Bahn-Haltestellen werden attraktiv über Grünzüge mit dem Zentrum und der Bebauung verbunden. Die Unterführungen / Querungen der Römerallee sind für die Anbindung des Stadtteils wichtig und gut platziert.

Das Stadtteilzentrum im Realisierungsteil ist gut erschlossen und in seiner Dimension angemessen. Der Grünzug verbindet sich mit dem Platz ganz selbstverständlich und überzeugend. Nördlich, im Zusammenhang mit der Bushaltestelle, befindet sich die Nah- und Gesundheitsversorgung mit angrenzenden, altersgerechten Wohnformen. Südlich liegt der Grundschulcampus mit Sporthalle, Kleinspielfeld und Außenspielbereich, der einerseits sehr kompakt ist, aber dennoch die Nutzungen passend bündelt.

Die Durchmischung und Platzierung der Gebäude in Bezug zur Topografie und zu den Freiräumen ist überzeugend gelöst. Die Höhenentwicklung des Quartiers ermöglicht für fast alle Gebäude schöne Blickbeziehungen nach Süden. An den Grünrändern entsteht eine angenehme Durchwebung der Bebauung mit der Grünzone. Insgesamt zeigt das Projekt ein starkes Grundkonzept auf.
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